Wer war Maria Magdalena?

Maria Magdalena war eine durchschnittliche Sterbliche, die das durchschnittliche sterbliche Leben führte. Durch ihre Beteiligung in den Lehren Jesu wurde ihr Glaube die bedeutendste Sache über sie. Ohne Zweifel oder Frage, Maria wollte leicht ihre eigenen Herzenswünsche zurückstellen um des Meisters Lehren zu fördern. Sie war eine vertrauensvolle Studentin. Ich kann nicht sagen, dass sie mehr als dieses war oder besondere Einsicht hatte. Ich kann aber bekräftigen, dass Maria eine höchst geeignete Kandidatin war für den morontiellen Jesus zu erscheinen. Sie war empfänglich und hat sich leicht wieder gefangen nach dem Schock ihrer Erkenntnis, dass es der Meister war, der zu ihr bei dem Grab sprach. Die Zustellung der Botschaft, dass der Meister auferstanden ist, wurde den Aposteln durch sie gegeben, um den Schock zu reduzieren, den die Apostel erfahren hätten. Sie waren in großer Verwirrung und Hoffnungslosigkeit, und ein unmittelbarer Besuch durch den Meister hätte viel Angst hervorgerufen und möglicherweise Schädigung ihres mentalen und emotionalen Wohlergehens. Es ist wohl bekannt, dass Maria etwas erfahren war in Lebensangelegenheiten und in der Tat solche gute Neuigkeiten empfangen konnte ohne mentalen oder emotionalen Aufruhr. Obwohl die Glaubwürdigkeit ihres Zeugnisses hinterfragt wurde, war ihr Job getan, und gut getan. Ja, es kann von jedem der Lebensteilnehmer gesagt werden, dass es wirklich eine Qualität über sie gibt, aber ich kann nicht sagen, dass jemand mehr ist als ein anderer.

Abraham 2.12.1997 (gekürzte Fassung)

Mary Magdalene was an average mortal living the average mortal life. Through her participation in the teachings of Jesus her faith was the most notable thing about her. Without doubt or question, Mary would easily remove her own hearts desire to promote the Master’s teachings. She was a faithful student. I cannot say she was more than this, or had some special insight. I can confirm though that Mary was a most likely candidate for the morontial Jesus to appear to. She was receptive and easily recovered from the shock of her realization that it was the Master who spoke to her by the tomb. The delivery of the message that the Master had risen was to be given to the apostles by her to reduce the shock the apostles would have experienced. They were in great confusion and despair, and an immediate visitation by the Master would have created much fear, and possible damage to their mental and emotional well-being. It is well known that Mary was somewhat experienced in life’s matters, and could indeed receive such good news without mental or emotional upheaval. Although the credibility of her testimony was questioned, her job was done, and done well. Yes, it can be said of each of life’s participants that there is indeed a goodness about them, but I cannot say that one is any more than another.

Abraham 2.12.1997

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10 Antworten zu Wer war Maria Magdalena?

  1. Liebe Susanne, ja das ist super mit dem Austausch 🙂
    zu solchen Themen findet man nicht so arg viele – den meisten ist das suspekt. Meinem Kater habe ich die Grüße ausgerichtet – ich sag das nur Dir – (er ist schon über 5 Jahre tot, aber er ist immer noch um mich rum) ich will nicht für völlig verrückt gelten.
    Mir geht es ebenso wie Dir – mein ganzes Leben haben mich Katzen begleitet, aber der Abschied von Puschel war so schrecklich…dass ich kein Tier mehr haben will – ich verkrafte die Abschiede von meinen Wollknäuel und Seelenbegleitern immer schlechter. Und ich spüre ihn hier ja immer noch sehr und seine Unterstützung ist mir auh gewiss.
    Welche Bücher hast Du denn bestellt? Da bin ich ganz arg neugierig 😉
    Sag mal Susanne bist Du auch eine Viele?

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  2. Da ist wieder so ein Satz: „…dass Maria etwas erfahren war in Lebensangelegenheiten und in der Tat solche gute Neuigkeiten empfangen konnte ohne mentalen oder emotionalen Aufruhr…“ Mir ist Maria Magdalena „als sozusagen gefallene Frau“ bekannt – meint dieser Satz das? Na ja, ich wurde katholisch erzogen….da hab ich wohl noch Reste in mir…

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    • susannefe2014 schreibt:

      Mary beschreibt ihre Kindheit und Jugend in den Sitzungen, die wöchentlich in der Woods Cross Group in den USA stattfanden. Sie hatte ein schwieriges Elternhaus, Der Vater misshandelte die Mutter und die Mutter war auch nicht freundlich zu ihr. Sie wurde ein misstrauischer Mensch. In der Gesellschaft damals zur Zeit Jesu galt eine Frau so viel wie ein Hund, schreibt sie und ich glaube, dass sie viel erlebt hat. Die anderen Frauenapostel haben sie in einer Art ‚Frauenhaus‘ gefunden. Wahrscheinlich war es ein Ort, wo Frauen sich hinflüchten konnten, um nicht gesteinigt zu werden. Es war aber wahrscheinlich auch gleichzeitig eine Art Bordell. Es war also ein nicht gerade ‚guter‘ Ort, das heißt aber nicht, dass Maria Magdalena eine ‚Hure‘ war. Sie hat viel gesehen und war deswegen wahrscheinlich unerschrockener als ein behütet aufgewachsener Mensch. Sie lief nicht weg, als Jesus, den sie Meister nennt, ihr begegnet und war offen für seine Liebe. Die Liebe ist das Verbindende und wenn man vor Schreck gelähmt ist, kann man ein geistiges Wesen nicht wahrnehmen. Das will Abraham ausdrücken, nach meiner Interpretation.

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      • Woher hast Du diese Informationen?

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        • susannefe2014 schreibt:

          Diese Informationen habe ich aus dem Urantia Buch und von einer Lektion, in der Mary ihre Geschichte erzählt.
          Hier in Schrift 150 wird von den 12 Evangelistinnen berichtet und vom Aufenthalt in Magdala
          „150:2.2 (1680.1) Hier in Magdala stellten die Frauen zum ersten Mal ihre Nützlichkeit unter Beweis und rechtfertigten die Weisheit ihrer Wahl. Andreas hatte seinen Gefährten bei der persönlichen Arbeit mit Frauen, insbesondere mit solchen zweifelhaften Charakters, recht strikte Regeln auferlegt. Als die Reisegruppe in Magdala eintraf, stand es diesen zehn Evangelistinnen frei, die üblen Häuser zu betreten und allen Insassinnen direkt die frohe Botschaft zu verkünden. Und beim Besuch von Kranken war es diesen Frauen möglich, in Ausübung ihres Amtes in sehr enge Berührung mit ihren leidenden Schwestern zu treten. Das Wirken der zehn Frauen (nachher bekannt als die zwölf Frauen) an diesem Ort hatte zur Folge, dass Maria Magdalena für das Königreich gewonnen wurde. Durch eine Kette von Missgeschicken und infolge der Haltung der ehrbaren Gesellschaft gegenüber Frauen, welche zu solchen Trugschlüssen gelangen, hatte sich diese Frau in einem der berüchtigten Häuser von Magdala wiedergefunden. Martha und Rachel waren es, die Maria klar machten, dass die Tore des Königreichs auch einer wie ihr offen standen. Maria glaubte an die gute Nachricht und wurde am nächsten Tag von Petrus getauft.
          150:2.3 (1680.2) Innerhalb der Gruppe der zwölf Evangelistinnen wurde Maria Magdalena die erfolgreichste Lehrerin des Evangeliums.“
          https://www.urantia.org/de/das-urantia-buch/schrift-150-die-dritte-predigtrundreise?term=Maria%7CMagdalena#search-jump-result-0

          Hier berichtet Mary über ihre Geschichte:

          “ Ich glaube, wenn ich euch meine Geschichte erzähle, werden sich viele von
          euch damit identifizieren und in diesem Verstehen, werden wir alle einen Sinn darin sehen und Heilung
          finden. Denkt daran, wenn ich spreche möchte ich keine Sympathie entlocken. Ich beabsichtige nur
          meine Geschichte zu teilen praktischer Weise mit denen, die wissen, wovon ich spreche.
          Als Kind fühlte ich mich immer ungewollt, getreten und unbrauchbar auf die eine oder andere Art.
          Meine Mutter hatte ihre eigenen Schwierigkeiten. Sie war eine sehr ängstliche Frau. Sie war immer auf
          der Suche nach etwas, wovon ich denke, dass sie es nie gefunden hat. Für sie war Vater eine erzürnte
          Gottheit, dessen Hauptaufgabe es war, die Sünde zu bestrafen. Ihre Gebete waren ängstlich, sie waren
          immer entschuldigend und schwer – in Wirklichkeit gab es wirklich niemals etwas zu entschuldigen.
          Für sie war es wichtiger, die Wege der Rechtschaffenheit zu lernen als Liebe und Pflege. Ich vermisste
          zutiefst die Liebe, die du nur von deiner Mutter erhalten kannst. Mein Vater war selten zu Hause. Er fand Gefallen an Trunksucht und an anderen Frauen. Er schätzte Frauen sehr wenig. Für ihn waren sie dazu da, sie wie Tiere zu behandeln. In vielen Nächten sah ich wie
          er meine Mutter in seinem betrunkenen Zustand schlug. Ich sah wie sie sich duckte. Sie schlug nie
          zurück oder tat irgendetwas, um ihre Situation zu verändern . Ich wünschte mir jedes Mal, dass ich
          männlich geboren worden wäre. Ich lernte früh, dass Frauen einen geringen Wert haben, wie es schien.
          Ich vermisste auch die väterliche Zuneigung und ich nehme an , dass ich viel Zeit damit verbrachte,
          danach zu suchen.
          Ich möchte nicht so klingen, als wäre meine Kindheit eine komplette Misere gewesen, nein. Ich
          verbrachte Zeit mit den anderen Frauen des Dorfes. Ich half ihnen bei der Hausarbeit und erntete ihr
          kostbares Lob. Ich sah viele Beispiele liebender Familien und so wollte ich es auch für mich selbst. Ich
          hatte einige enge Kindheitsspielkameraden und wir lebten unsere Fantasien aus irgendeine Form von
          Superheld oder Retter der Welt zu sein. Jedes Mal wurden wir für unsere freundliche Arbeit geschätzt
          und geliebt.
          Als ich 10 Jahre alt wurde, war ich sehr verwirrt über Gott. Ich erkannte, dass mein Vater Frauen in eine
          Reihe mit Bauernhoftieren stellte und so musste das auch für Gott gelten. Da ich sehr wenig
          persönlichen Wert und Achtung hatte, erlaubte ich mir, dass ich gebraucht und missbraucht wurde. Ich
          lernte auch wie ich meinen Charme dafür nutzen konnte, um Nutzen daraus zu ziehen. Ich empfand,
          dass es keine Seele gab, die mir in diesem Leben weiter helfen würde, so dass ich lernen müsste, mir
          selber zu helfen. Ich hatte tiefen Zorn und Vorbehalte gegen über Männern, da ich sah wie sie dachten, dass sie selber Vorgesetzte und die Frauen nur Dienstboten sind. An diesem Punkt kümmerte ich mich nicht darum, wen ich verletzte. Der Zorn war überwältigend.
          Ich fing an kleine Versuche zu machen, Frauen zu sammeln, um sich zu verbinden und eine Art Gerechtigkeit zu fordern – nicht direkt Gleichheit, nur eine Art geringer Gerechtigkeit. Die meisten Frauen dieser Tage und diesen Alters waren furchtsam, aber es gab doch einige Frauen, deren Stärke ruhig war und dadurch lernte ich eine wertvolle Lektion. Ich brauchte kein Podium um wahrgenommen
          und gehört zu werden, nein. Ich brauchte nur einer Frau zur rechten Zeit zu helfen.
          Schließlich heiratete ich einen Mann, der genauso beleidigend war wie mein Vater, und mein Geist schwankte zwischen Schwäche und wahren Wünschen. Ich hatte meinen Platz, aber ich war doch sehr unglücklich. Wie konnte ein Gott gut sein für einige aber nicht für alle? Glaubt mir, ich hatte einige Auseinandersetzungen darüber. Jedoch dankte ich Gott für den Tag, als ich meine Freundinnen traf, die
          später die Frauenapostel und Diener von Christus wurden. Dies änderte in der Tat mein Leben und es
          war der Beginn der Schmelze meines eisigen Herzens. … “

          Klicke, um auf 010104_2005_05_23_Abraham_-_WoodsCrossUT_-_Meine_Geschichte-Maria_Magdalena.pdf zuzugreifen

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          • Liebe Susanne,
            wieder was dazu gelernt – habe inzwischen auch über das Buch gegoogelt und ich betrachte es nun als eines der vielen (vielleicht ältesten) gechannelten Texte. Ich habe schon jede Menge gechannelten Texte (z.B. von Jane Roberts Seth, Kryon, Abraham von Esther Hicks, Gespräche mit Gott von Donald Walsh..) gelesen und ich finde in allen von ihnen großartige Wahrheiten und nachdenkenswerte Aussagen. Nun gehört da für mich jetzt auch das Urantia Buch dazu.
            Die beschriebene Geschichte von Maria Magdalena finde ich sehr berührend und eine Art Zeitzeichen der damaligen Epoche und hilft auch gut sich einzufühlen in das jahrhundertealte Leid von Frauen, dass sich im Grunde immer noch fortsetzt – auch wenn es oberflächlich betrachtet etwas ausgeglichener scheint.
            Danke für diesen Einblick und ich werde in diesem Buch sichelich noch „stöbern“.

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            • susannefe2014 schreibt:

              Liebe Melinas,
              so wie du – habe ich auch ‚Gespräche mit Gott‘ gelesen, daraus konnte ich viel lernen und viel eigenes wach rütteln. Die Methode des Schreibens hat mich sehr angezogen und vor allem, dass es um die Weisheit geht, die in den Texten hervortritt, es ist nicht so wichtig zu erkennen, wer aus dem ‚Netzwerk‘ die Mitteilung gibt, es ist auch immer ein Teil von uns selber daran beteiligt. Du schreibst auch deine Eingebungen auf und dein Kater hilft dir. Wir hatten hier auch so einen Kater, es waren mehrere, die sich ablösten und nun leben wir ohne Katze. Ich bin überrascht, dass es geht. So kommen Bücher, Menschen, Tiere auf einen zu.
              Die Seth-Bücher stehen hier im Regal, mein Mann hat sie studiert und ich habe nur einen Anflug davon mitgenommen. Das Buch ‚Überseele Sieben‘ von Jane Roberts habe ich ‚aufgegessen‘.
              Geistige Nahrung ist wichtig für uns und ich freue mich, dass ich dich getroffen habe, da du auch solche Wege gehst. Ich bin gespannt auf die Bücher von dir, zwei habe ich bestellt.
              Das Urantia Buch habe ich auch durch Harald, meinen Mann, kennengelernt. Es ist umfassend und ‚rumstöbern‘ ist wohl ganz gut. Mich hat u. a. die Beschreibung des ‚Lebens Jesu‘ sehr interessiert und die Frauen, die ihn begleitet haben. Er war darin seiner Zeit voraus und wie wir sehen weit mehr als 2000 Jahre, denn was Mary schreibt, passiert auch heute noch.
              Bis bald mal wieder und viele liebe Grüße auch an Puschel Susanne

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