Pan

Pan

Ich warte auf den Zug an meinem Baum.

Heute kam ein Naturwesen, als ich meine Tasche abstellte. In meiner Wahrnehmung war es ein Zwerg. Ich verstand, dass er etwas aus meiner Tasche haben wollte. ‚Ich habe nur das gute selbst gebackene Brot von meinem Mann, davon möchte ich dir nichts geben‘, denn das heißt es irgendwohin unter die Blätter zu legen. ‚Ich schaue mal nach, ob ich etwas anderes für dich habe‘ ‚Nein das Brot, das möchte ich.‘ Gut, ich war schließlich einverstanden und das Wesen zeigte mir die Stelle am Baum, wo ich mein Brotstück hinlegen sollte. Ich betrachtete meinen Baum und merkte, dass es dort in den Ästen von Naturwesen wimmelte. Oh, wie schön, diese Situation genoss ich einen Augenblick, da zeigten sie mir Baumschmuck und meinten, das sei ein Geschenk für mich. Ich versuchte herauszufinden, woraus diese Girlanden gemacht waren. ‚Aus Natur‘ hörte ich. Dann kam mir die Frage in den Kopf, ‚macht ihr auch Musik und welche Instrumente spielt ihr?‘ Mein Blick fiel nach ganz oben in die Baumkrone und natürlich, da spielte ein Wesen Flöte. ‚A ha, mir wurde klar, ‚Panflöte‘. Diese wimmelnde Naturwesengruppe, dieser verwandelte Baum mit Pan auf der Krone spielte Panflöte. Sie alle zusammen sind Pan und doch ist jedes einzelne Wesen ein vollständiges Individuum. In diesem Moment erklärte mir Pan, der Zug nähert sich, er wird gleich da sein.

Ich schaute mich um und in diesem Moment ging das Signal auf rot, der Zug war an den Lichtern zu erkennen.

Mir fiel ein, ein kleineres Wesen würde doch in meine Tasche passen und ich könnte es gut mit zur Arbeit nehmen.

Pan erriet meinen Gedanken und rief noch, indem die wimmelnde Naturwesen Ansammlung schwächer wurde und schließlich in ihm und dann mit ihm verschwand.

‚Abschied nehmen muss geübt werden‘.

‚Auf Wiedersehen Pan‘

Ich bestieg den Zug in die Stadt.

Susanne Feix

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I’m waiting for the train on my tree.

Today came a natural being when I turned off my bag. In my mind, it was a dwarf. I understood that he wanted something out of my pocket. ‚I only have the good home-baked bread from my husband, I do not want to give you that‘, because that means putting it somewhere under the leaves. ‚I’ll see if I have something else for you‘ No bread, that’s what I want. ‚Well, I finally agreed and the creature showed me the place near by the tree where I should lay down my piece of bread. I looked at my tree and realized it was teeming in the the branches with all kinds of elves and dwarfs. Oh, how nice, I enjoyed this situation for a moment, when they showed me tree decorations and that told me that they are a present for me. I tried to find out what these garlands were made of. ‚From nature‘ I heard. Then the question came to my mind, ‚do you also make music and which instruments do you play?‘ My eyes fell into the top of the tree and of course, a being played the flute. ‚A ha, I realized ‚panpipe‘. This teeming nature group, this transformed tree with pan on the crown played panpipe. They all are Pan and yet each individual being is a complete individual. At that moment, Pan told me the train is approaching, he’ll be right there.

I looked around and at that moment the signal went red, the train could be recognized by the lights.

It occurred to me that a smaller dwarf would fit in my pocket and I could well take it to work.

Pan guessed my thought and called out as the swarming nature-gathering weakened and finally disappeared in him and then with him.

‚Saying goodbye has to be practiced‘.

‚Goodbye Pan‘

I boarded the train to the city.

Susanne Feix
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9 Antworten zu Pan

  1. Christine schreibt:

    Liebe Susanne,

    das, was Du hier beschreibst, ist sehr, sehr spannend. Hast Du auch schon mal Nagas – also Schlangenwesen gesehen?

    Liebe Grüße
    Christine

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  2. C. A. A. schreibt:

    ❤ ❤ ❤ Solche Erfahrungen sind immer wieder schön.

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  3. Sharmishtha Basu schreibt:

    awesome story Susanne!

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  4. zuckerrohr schreibt:

    Sehr schön, wie du die Dinge wahrnimmst liebe Susanne. Zauberhafte Begegnung, so liebevoll erzählt. Ich mag das, darin könnte ich versinken und weiter lesen 🙂 LG Petra

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  5. Monika-Maria Ehliah schreibt:

    … Segen ….
    M.M.

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