Was Marys Herz weich werden ließ

P1010810_30

 

Ich entsinne mich eines Tages, als ich einen frischen Laib Brot auf einer Fensterbank entdeckte. Ich lief schnell dorthin um es zu stehlen, und als meine Hand in die Höhe ging sah ich diese Augen mich beobachten. Natürlich war es die Bäckerin von dem Brot. Ich zog schnell meine Hand leer zurück und begann zu rennen, als die Frau mir nach rief: „Komm zurück, Kind.“ Ich drehte mich um nach ihr zu schauen, um ihren Ausdruck zu sehen, und er war nicht ärgerlich, so machte ich ein paar Schritte vorwärts um zu hören, was sie zu sagen hatte. Sie nahm das Brot und brach ein großes Stück ab und reichte es mir. Keine Worte wurden gesprochen. Ich war noch nicht wieder für meine rebellischen Handlungen bestraft worden, sondern erhielt ein Geschenk von Mitgefühl.

Danach wollte ich täglich an dieser magischen Fensterbank vorbeigehen, und hier würde es Brot geben, das auf mich wartet. Wie das mein Herz weich machte. Wie das meinen Verstand umdrehte. Als ich begann durch lebensbejahende Augen zu sehen, begann die Welt sich zu wandeln. Es gab wirklich ein bisschen Mitgefühl in der Welt. Es gab Akte der Güte. Es gab Sterbliche, die kämpften wie ich. Es war sehr hilfreich für mich, mich mit jenen zu unterhalten, die wie ich waren. Wir lernten, dass wir sitzen und uns beklagen konnten, oder wie wir es nannten, Druck ablassen.

Mary 7.5.2007

I recall one day I had spotted a fresh loaf of bread on a windowsill. I quickly ran up there to steal it and as my hand went up, I saw these eyes watching me. Of course, it was the baker of the bread. I quickly pulled my hand back empty and started to run when the woman had called after me, “Come back, child.” I turned to look at her to see her expression and it was not angry, so I took a few steps forward to listen to what she had to say. She took the bread and broke off a large piece and handed it to me. No words were spoken. I was not yet again punished for my rebellious deeds, but handed a gift of compassion.

Everyday thereafter I would walk by this magical windowsill and there would be bread there waiting for me. How this softened my heart. How this turned around my mind. As I began to see through positive eyes, the world began to change. There was really a bit of compassion in the world. There were acts of kindness. There were mortals who struggled as I did. It was very helpful to me to have conversation with those who were like myself. We learned we could sit and complain or as we liked to call it, venting.

 

Dieser Beitrag wurde unter Marys Zitate abgelegt und mit , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Antworten zu Was Marys Herz weich werden ließ

  1. Petra schreibt:

    Diese zauberhaft erzählte Geschichte aus dem Leben von MARY (Maria Magdalena) gibt uns so viele, weise Inhalte mit auf den Weg. Es ist einfach berührend. Es erzählt von der Öffnung des Herzens, wie es geschehen kann. Mit Liebe und der Erfahrung bedingungslos geliebt zu werden, werden Herzen weich und können es schaffen, auch sich selbst zu lieben. Aus dieser geborenen Selbstliebe entsteht tiefe LIEBE, die wir unbegrenzt weitergeben können. DANKE Susanne!

    Gefällt 1 Person

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.